Freitag, 28. Februar 2020

Umgang mit dem Corona-Virus

Informieren, handeln und besonnen bleiben- So verhalten Sie sich richtig.

Viele Länder verzeichnen Erkrankungen mit dem Corona-Virus. China und Italien sind die Länder, die die höchste bekannte Erkrankungsrate vorzeigen. Auch in Deutschland sind in verschiedenen Bundesländern Menschen am Corona Virus/ COVID-19 erkrankt. Die Atemwegserkrankung, die es auslöst, wird als „COVID-19“ bezeichnet.

Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen kann eine Infek­tion mit dem neuartigen Corona-Virus zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betrof­fene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf einherzugehen, kann zu starken Atemproblemen und Lungenentzündung bis hin zum Tode führen. Nach bisherigen Erkenntnissen zeigt sich, dass gerade Menschen über 60 Jahre, besonders mit chronischen Vorerkrankungen gefährdet sind.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat zusammen mit den verantwortlichen Gesundheitsinstituten und den jeweiligen Verantwortlichen in den Bundesländern Maßnahmen und Empfehlungen zur Vermeidung einer Ausbreitung und zum Schutz jeder einzelnen Person erarbeitet. Bundesländer, Gesundheitsämter, das Robert Koch Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) informieren und klären auf.

Was kann jede*r Einzelne tun, um eine Verbreitung zu vermeiden? Was ist zu tun, wenn ein Verdacht besteht? Wer informiert und hilft weiter?

Was kann jede*r Einzelne tun?

1. Einfache hygienische Maßnahme-Tipps des BZgA helfen weiter:

  • regelmäßig Hände (richtig) waschen,
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten,
  • Richtig Niesen (mit Abstand und möglichst in die Armbeuge),
  • Wunden abdecken,
  • Abstand zu anderen erkälteten Personen halten (Händeschütteln und Umarmung vermeiden),
  • auf ein sauberes Zuhause achten,
  • mit Lebensmittel hygienisch umgehen,
  • Geschirr und Wäsche heiß waschen,
  • Regelmäßig den Wohnraum lüften und kein warm-feuchtes Raumklima schaffen,

Ausführliche Informationen erfahren Sie hier

Was ist zu tun, wenn ein Verdacht besteht?

Sie haben Symptome einer Atemwegserkrankung und möchten den Verdacht bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt abgeklärt wissen? Fragen Sie zunächst telefonisch an oder bitten Angehörige oder Bekannte in persönlichen Kontakt zu gehen. Suchen Sie nicht selbst die Praxis oder eine Notaufnahme auf. Klären Sie alle weiteren Schritte mit der Praxis oder dem Krankenhaus telefonisch ab. Versuchen Sie die Infektionsketten so klein wie möglich zu halten.

Die Telefonnummer 116 117 (Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes) hat eine Informations-Hotline zum Corona Virus/ COVID-19 eingerichtet, in der sowohl allgemeine Informationen als auch eine persönliche Beratung möglich sind.

Wer informiert und hilft weiter?

Weitere Informationen:

Robert Koch Institut Häufig gestellte Fragen

Erklärvideos des BZgA zum Corona-Virus

 

Merkliste

    Sammeln Sie in der Merkliste Ihre Favoriten aus unseren Artikeln und speichern Sie diese als PDF-Datei auf Ihrem Rechner.

    Es befinden sich keine Dokumente auf Ihrer Merkliste.