Dienstag, 06.Juni 2017

Umgang mit Scham - Praxistipps für pflegende Angehörige

Jemanden zu pflegen bedeutet an Intimgrenzen und Tabuthemen zu stoßen.

Als pflegende Angehörige  werden  Sie  oftmals in persönliche und intime Bereiche einer zu pflegenden Person einbezogen.  Bei allem gegenseitigen Vertrauen können Hemmungen und Unsicherheiten entstehen, sowie Schamgefühle oder Ekel.
Doch auch Menschen, die pflegebedürftig sind  und auf Hilfe angewiesen sind  leiden darunter.  Pflegebedürftig zu sein heißt oftmals, nicht immer selbstbestimmt  handeln oder entscheiden  zu können und abhängig von anderen zu sein.  Das Gefühl von Ausgeliefertsein kann Schamgefühle auslösen.
Das Zentrum für Qualität in der Pflege hat zu diesem Thema eine Broschüre erstellt. Hier kann in Erfahrung gebracht werden, woher Schamgefühle kommen, wodurch sie ausgelöst werden, wie damit um zu gehen ist, aber auch, wann fremde Hilfe sinnvoll ist.  Der Ratgeber gibt Hinweise und Tipps, was getan werden kann, wenn sich das Rollenverhältnis durch die Pflegesituation entscheidend ändert und wie Angehörige ihr Selbstwertgefühl und das der pflegebedürftigen Person schützen können. Ebenso werden Schamgefühle in Bezug auf Demenz thematisiert.

Das Heft kann kostenlos per E-Mail bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Weitere Informationen unter:

Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)

 

 

 

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